3 große Irrtümer und ihre Folgen für Dich und Dein WordPress

Irrtümer im WordPress Universum
Irrtümer im WordPress Universum

Irgendwann vor unendlicher Zeit haben sich in der WordPress Community Sachverhalte im Kopf festgesetzt, die vielleicht vor Jahren mal richtig waren, aber heute schlichtweg falsch sind.
Ich bezweifle, ob sie überhaupt je richtig waren, aber sie wurden damals von sehr prominenten WP Autoren behauptet und denen glaubt man einfach ohne zu hinterfragen.

Weil sich Querlesen und Scannen von Texten durchgesetzt hat, werden auch heute noch diese falschen Aussagen gepflegt und gehegt und somit ganz viele WordPress Nutzer einfach in die Irre geschickt. Diese Irrtümer kosten Performance, Zeit und Nerven und wenn es ganz, ganz doof hergeht die guten Suchergebnisse bei Google.

Kurz es geht um die Irrtümer:

  1. Ohne Plugins komm ich aus …
  2. Ein WordPress Theme wechseln sei einfach …
  3. Ich mache SEO, weil ich habe ein SEO Plugin aktiviert…. .

ganz ohne WP Plugins komm ich aus
ganz ohne WP Plugins komm ich aus

Ganz ohne WordPress Plugins komm ich aus…

Vor ewigen Zeiten wurde erzählt, dass WordPress Plugins eine Performance Bremse seien und daher sei es doch viel, viel besser gar keine WP Plugins oder nur sehr wenige zu nutzen.

Diese Aussage ist korrekt.

Nutze ich jedoch anstatt eines Plugins, die functions.php wird dies zum Schildbürgerstreich.

1. Plugin bedeutet auf Deutsch u.a. das Zusatzprogramm. Ob ich dieses Zusatzprogramm in den Plugin Ordner stecke oder in die functions.php, es ist und bleibt „zusätzlich“.

„Ich habe eine Zusatzfunktion ganz ohne Plugin,“ ist daher eine falsche Aussage.

2. Performance: Gut programmierte Plugins laden dort wo sie gebraucht werden. Entweder Frontend oder Backend oder eben beide, wenn sie gebraucht werden.

Die functions.php lädt immer überall, ergo kein Performance Gewinn.

3. Updates: Gibt es ein WordPress Plugin auf wordpress.org, gibt es Updates oder ich erkenne, es gibt eben keine.

Nutze ich anstatt eines WP Plugins, die functions.php muss ich mich um Updates selbst kümmern, da blinkt nichts im Adminbereich.

Besser ist es vorhandene WordPressPlugins zu nehmen, Code Module nur dann, wenn es kein Plugin gibt und//oder Sergejs Modul Box und nur dann die functions.php nutzen, wenn man sich über diese Modul Box nicht traut.

WordPress Theme Wechseln sei einfach
WordPress Theme Wechseln sei einfach

WordPress Theme Wechseln ist ganz einfach…

Prinzipiell stimmt es. Mit wenigen Klicks hast Du dir ein neues WP Theme geholt und aktiviert.

Aber dann =>

1. Die Thumbnails stimmen nicht für das neue Design.

Du hast gut und gerne 2500 Bilder in der Datenbank => Du brauchst dringend dieses Plugin

2. Deine Bilder des letzten Urlaubes pranken in der Kategorieübersicht, einfach herrlich anzusehen. dein Herz hüpft.

Dein Ranking bei Google geht ins Nirvana ==> weil da kein Text mehr dabeisteht wie beim alten Theme,
weil im html Header die meta description für die Bilder nicht mehr drin steht, weil das neue Theme einen neuen title tag ausliefert…

3. Du hast eine neue Ordnung im Adminbereich, endlich Custom Post Type und neue Taxonomien und Du schlichtest all deine Beiträge fleißigst um.

Im Analyse Programm deiner Seite siehst du, dass die Error 404 die meistbesuchte Seite wird ==> weil Du vergessen hast, dass dies neue URls erzeugt und daher die alten Urls nicht umgeleitet sind…

4. Am 3ten Tag mit dem neuen Theme erkennst Du, dass die Breadcrumb fehlt.

Die Breadcrumb hattest Du in der functions.php des alten Theme, weil Du ja auf Plugins verzichtet hast…

5. Du hast obiges alles repariert, dennoch bist Du bei Google im Nichts. Panda, Pinguin, alle Tierchen fallen dir ein, dabei hat sich einfach die interne Linkstruktur massivst geändert.

Ein WordPress Theme wechseln kann eine massive Änderung an deiner ganzen Seite bedeuten. Bedenke die Risken.

Aktivierung eines SEO Plugin ist SEO
Aktivierung eines SEO Plugin ist SEO

Ich mache SEO, weil ich habe ein SEO Plugin aktiv…

Ich schätze wpSEO seit der allerersten Version dieses Plugins. Es ist ein mächtiges Werkzeug. Aber es ist eben nur ein Werkzeug. Wer es nicht bedienen kann macht damit aber mehr kaputt als gut.

Aber auch wpSEO macht nicht SEO, es ist ein Werkzeug für einen Bereich in der Suchmaschinenoptimierung => nicht mehr, aber auch keinen Deut weniger. SEO beschränkt sich nicht auf die Nutzung eines Plugins.

Daher sind solche Fragen, die ich die letzten Wochen des öfteren bekam schlicht der falsche Ansatz ==>

  • Ich habe wpSEO nun aktiviert, wieso ranke ich noch nicht bei Google…
  • Wenn ich ein SEO Plugin habe, muss ich dann nach der Aktivierung noch was machen…
  • Für welches SEO räts du mir Monika, wpSEO oder das von Yoast…
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36 Beiträge zu “3 große Irrtümer und ihre Folgen für Dich und Dein WordPress

  1. Kommentar Autor
    Michael
    Kommentar

    Hallo Monika,
    danke für die Aufklärung bezüglich Irrtümer bei WordPress. Es gibt noch etwas, was man nicht tun sollte, an mehreren Stellen im WordPress Core „manuelle Änderungen“ nach den Vorschlägen im Netz einbauen. Das kann bei dem nächsten WP-Update ganz schnell Ärger bereiten.

    Beste Grüße
    Michael

  2. Kommentar Autor
    Alex L
    Kommentar

    Hallo,
    danke für die Aufklärung und diesen interessanten Artikel. Jetzt bin ich informierter und da ich ein WordPressler bin, sind mir diese Sachen bekannt. Also ist es gar nicht so einfach, ein WordPress-Blog zu betreiben, wenn man aller richtig haben will. Ich persönlich setze eher auf Plugins und davon habe 60 am Laufen, anstatt etwas php-technisch zu machen. Die Materie liegt mir auch nicht, da ich ein durchschnittlicher WP-Nutzer bin.

  3. Kommentar Autor
    Holger
    Kommentar

    Moin!
    Dieses ganze, psychopathische SEO-Gelaber geht mir schon lange auf den Nerv. Scheint mir eine Erfindung von Agenturen zu sein, die mit den überlieferten, todsicheren Ranking-Geheimnissen der transsylvanischen Ur-Großmutter viel Geld machen möchten. Fakt ist: „Es kann nur einen geben“, der oben ist. Von diesen SEO-plugs habe ich noch nie irgendeins benutzt.
    Man kann als Einzelkämpfer einen Text veröffentlichen, der genau den selben Wortlaut hat wie der, der auf einer Webseite mit meinetwegen 1.000 Mitarbeitern erscheint. Wenn man so eine Seite trotzdem überholt, dann wegen der entscheidenden fünf oder zehn Sekunden Mehrarbeit, in denen man ein Know How anwendet, dass irgendein x-beliebiger Redakteur – ob mit oder ohne SEO-plug – nun mal nicht hat. (LeserInnen muss man natürlich auch haben, ohne die nützt das beste SEO nichts :)
    Gruß, Holger

  4. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    60Plugins @Axel

    das ist „ein bisschen viel“ :-)
    da tät ein Abnehmen zum Frühjahr vermutlich sehr gut :-)

    und @Michael
    ja also wer im Core rumfuhrwerkt, der ist keinem Irrtum erlegen, sondern spielt mit seinr Zeit und dem Feuer :-)

  5. Kommentar Autor
    Matthias
    Kommentar

    Haha, sehr gut! Hab herzlich gelacht. Vor allem die falschen Bildgrößen und der 404er sind gern gesehene Klassiker. :)

  6. Kommentar Autor
    KARL
    Kommentar

    Ich habe auch einige ( VIELE ) Plugins installiert und nutze diese. Seo Optimiert ist meine Seite jedoch nicht,. denn von SEO habe ich keine Ahnung. Ich nutze so einige Seo Plugins, aber richtig Ahnung von Seo habe ich nicht. Deine Seite hat mir klar und deutlich gezeigt, das WordPress nur eine Plattform ist, man jedoch mittels Zusatz Programme und Erweiterungen ein hervorragendes Google Optimiertes Blog System erstellen kann.
    Vielen Dank für die Hilfreichen Tipps und deine obrigen Aussagen.
    Karl

  7. Kommentar Autor
    Bernd Sauer
    Kommentar

    Hallo Monika,
    wie immer sehr lesenswert, danke! Zum Theme-Wechsel noch folgender Gedanke: Über eine lokale WordPresse-Installation (Stichwort XAMPP) kann man den Theme-Wechsel gefahrlos „im Trockendock“ probieren. Zumindest die größten Baustellen werden auf diese Weise bereits sichtbar, ohne daß man das Live-System gefährdet. Hat mir bisher als Frühwarnsystem gut geholfen.
    Viele Grüße, Bernd

  8. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    @Mattias ;)

    @Karl freut mich,wenn du dir etliches mitnehmen konntest von hier :-) undvorallem, wenn du nun Freud an deinem Erfolg hast

    @Bernd danke für den Hinweis, ja mit einer lokalen Installation kann man einiges abfangen, dran denken muss mensch nur

  9. Kommentar Autor
    Klaus
    Kommentar

    Abschreiben war doch schon immer in und nicht erst seit dem wir wissen das Pace und Copy schon …..zeiten funktionieren.
    2 Sachen die ich z.B. während meines Studiums herausgefunden habe:
    1. Es gibt keine Bedürfnispyramide von Maslow, aber es ist halt schön einfach von den Sekundärquellen abzuschreiben
    2. Andler hat die Losgrößenformel von Harris weiterentwickelt – aber die war wohl zu schwierig für viele, daher haben die deutschen BWLer entschieden die Harrisformel einfach als Andlersche Losgrößenformel in die BWL Geschichte eingehen zu lassen.

    Und weil wir alle einfach gerne simpel denken, schreiben wir auch kommentarlos vieles ab.

    Gruss Klaus

  10. Kommentar Autor
    Peter
    Kommentar

    Gute und lesenswerte Artikel :)

    Meine Meinung.

    Plug Ins sind OK. Nur sollte man es hier nicht zu sehr übertreiben. Mehr wie 25 müssten es nie sein – meist geht bei geschickte Auswahl sogar weniger.

    Thema SEO.

    Natürlich will jeder möglichst weit vorne im Ranking sein. Deshalb muss man hier auch was im Bereich Eigenvermarktung tun. Nur hat WP vom Haus aus schon viele Vorteile im Bereich SEO.

    Will damit sagen, wer nur ein blanken WP ohne SEP Plug Ins besitzt, regelmäßig gute Inhalte bringt und selber ein wenig was im Bereich der Eigenvermarktung und Bekanntheit unter nimmt, der hat schon beinahe alles richtig gemacht.

    Ein zu große Fokus auf SEO Maßnahmen bringt meist nur wenig in Bezug auf den Verhältnis zwischen eingesetzte Arbeitszeit und Ergebnis. Wer will und es versteht kann sicherlich was im Bereich SEO tun, nur sollte keiner darauf alleine bauen!

  11. Kommentar Autor
    Salim
    Kommentar

    Ein wirklich erfrischender Beitrag, der mir aus der Seele spricht. Insbesondere die Themen SEO und Themewechsel.
    Wordpress ist eben eine „Grundgerüst“, über das sich auch als Laie schnell etwas darüber werfen lässt. Will man aber eben etwas spezielles, besteht der Aufwand mitunter darin, dieses Spezielle auf das Allgemeine, Einfache anzupassen.

  12. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    @Klaus ;) och du kannst doch nicht dem „Maslow seine Pyramide“ wegnehmen ;)

    @Peter und @Salim

    in vielen Bereichen kommt man ohne gute Suchmaschinenoptimierung nicht weiter, doch man muss auch verstehen was man macht, und wie man es dann macht. Ist dieses Verständnis nicht vorhanden macht man mit solchen Plugins eventuell wirklich sehr, sehr viel falsch.

  13. Kommentar Autor
    Daniel
    Kommentar

    Hätte ich das Regenerate-Plugin für die Thumbnails mal früher gefunden … hatte Anfang des Jahres bei mir ein neues Design übergestülpt und nur Probleme am Anfang … das hätte mir ne Menge Arbeit erspart!

    Wirklich nützliche Tipps in deinem Blog, werde Stammleser! :-)

  14. Kommentar Autor
    Chris
    Kommentar

    Hihi, schön bissig geschrieben. Aber die SEO-Sache finde ich dennoch ganz hilfreich. Man sollte sie nur halbwegs richtig nutzen und danach NICHT mehr daran rumspielen. Ich nutze SEO Ultimate, und ich habe eigentlich am Anfang nur ein paar Meta-Tags und wichtige Keywords eingetragen, der Seite einen gescheiten Namen und ausreichend Info spendiert, und bei jedem Eintrag kann ich noch einen extra Titel sowie einen kleinen Textauszug generieren – und das beschert mir, obwohl meine Seite nur 3+ Monate online ist und eigentlich auch noch nicht allzu bekannt, stellenweise bei Google richtig gute Ergebnisse… teilweise erscheinen meine Buchrezis auf dem ersten Platz, noch vor amazon. Warum das so ist? Keine Ahnung, ob es wirklich an dem Plugin liegt, denn es ist fast gespenstisch, aber anders kann ich mir das nicht erklären…

    Tjaaa… ein neues Design wäre schön, daran sitz ich schon ne ganze Weile bezüglich eines Konzeptes… aber ich hab Mordsbammel, dass mir da Daten und Suchmaschinenrankings verschütt gehen… Ich möchte das weniger „bloggy“, also weniger „Schnuffelhasi1970s Bücherkiste“ gestalten, sondern mehr wie ein Magazin, aber… gnn.. :-S

    Und jetzt wird die Seite gebookmarkt!

  15. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    @Daniel und @Chris freut mich, wenn ihr nun öfter vorbeischaut

    @Chris deine Seite lebt noch ein wenig vom „Newbiebonus“, und vielleicht narren dich die personalisierten Suchergebnisse, damit lebt jeder
    du kannst sicher dein Design wechseln, wenn du genau aufpasst noch ist diese Deine Seite sehr sehr jung -toi toi weiterhin.

  16. Kommentar Autor
    Michael
    Kommentar

    Danke, Monika für das Klarstellen des Theme-Tausch-Mythos.

    Ich denke, dieser ist so weitverbreitet, weil WP ja gerne dafür gerühmt wird, dass dieser Wechsel so leicht von statten geht. Das stimmt ja prinzipiell auch, aber an die Folgen denken scheinbar die wenigsten.

    LG Michael

  17. Kommentar Autor
    Frank
    Kommentar

    Hallo Monika,
    wie immer mal wieder ein richtig guter Artikel. Danke.

    Was mir beim Wechsel von Themes schon passiert ist, dass ich so Einstellungen wie „Piwik Code“ einbauen u.ä. vergaß.

    Was die Anzahl von Plugins angeht, so bin ich schon der Meinung, dass weniger meist mehr ist. Hier seien nur mal zwei Gründe aufgezählt: Performanc und Validieren bei der W3C.
    Ein Einbruch der Performanc leuchtet ja ein wenn man unbedingt viele Plugins nutzen will. Doch Massen an Fehler wenn ich die Seite Validiere? Kopfschüttel

    Diese ganze SEO Plugins versehe ich nicht und mit Verlaub gesagt, dass braucht kein Mensch. Was wir bräuchten sind mehr Themes, die die grundlegenden Funktionen mit bringen und zwar „Titel, Beschreibung und Keywords“.

    Habe ich Zugriff auf die URL, was WP Gott sei Dank mitbringt, dann brauche ich nur zwei kleine Backend-Plugins um die URL’s von /archiv/ und /tags/ zu säubern,
    dann noch Titel, Description und Keywords, zusätzlich noch ein paar kleine Einstellungen in der .htaccess, z.B. wegen DC (doppelter Content) was nach diesem Bericht jedoch auch fraglich ist. Schaden kann es jedoch nicht.

    Nach diesen paar kleinen Grundvoraussetzungen kommt das wichtigste,
    Content und Zielgruppe. Aus guten Content leitet sich dann auch der / die URL’s, Titel, Description und Keywords ab.
    Zielgruppe = gibt es überhaupt eine Zielgruppe. Sprich: die Seite eine Bäckerei oder eines Friseurs vermag ich vielleicht auf die erste Seite von Google bringen, doch werde ich keine User generieren, denn jeder von uns geht vor die Tür und probiert den ein oder anderen in seiner Nähe aus. Bei einem Umzugsunternehmen ist das dann schon was anderes.

    Die wichtigsten kontinuierlichen Arbeiten sind: Analyse, Content und wieder Analyse. Nur mal so nebenbei, ich lese fast täglich eine Stunde Piwik. Und nicht weil es so viele Seiten sind, nee, mich interessiert z.Z. nur eine Seite.

    Ärgerlich ist eigentlich nur, das so wenige Themes die Möglichkeit bieten Titel, Description und Keywords zu benutzen. Es kann doch nicht so schwer sein diese drei Meta Funktionen in jedem Theme mit ein zu bauen.
    Diese drei Funktionen sind kein Voodoo, Zaubermittel oder eine SEO Erfindung. Diese drei Funktionen sind auch kein Allheilmittel oder des Rätsels Lösung, ganz bestimmt nicht, es ist nur ein Hilfsmittel. Und wenn man sie versteht, kann man sie hilfreich einsetzen.

    Ich würde diese drei Buchstaben auch gerne aus unserem Alphabet streichen wenn ich könnte, doch dann sähe dieser Text ganz schön blöd aus.

    Gruß Frank

  18. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    grüß dich Frank
    meta keywords wertet Google schon ewigst nicht mehr
    der title ist eingebaut bei jedem Theme
    und die meta description => kommt drauf an, was wer wo wie haben mag ;)

    und meta description ist eindeutig SEO, weil es sonst keiner braucht außer die Suchmaschine,

  19. Kommentar Autor
    Frank
    Kommentar

    Hallo Monika,
    wollte eigentlich noch was zudem allgemein verbreitetem „Irrglauben“ geschrieben haben, was die meta keywords angeht.
    Abgesehen davon das Google diese Aussage nicht bestätigt. und ich einige Test durchgeführt habe dessen Auswertung eindeutig dem widerspricht.
    Jetzt bin ich einen Beweis schuldig – bin ich gerne bereit – muss ich jedoch erst raus suchen.
    Ich benutze Keywords die nur im Content vorkommen und bekomme Treffer (Besucher).
    Wenn Google da wirklich nicht mehr drauf achten würde, dann erkläre mir doch bitte mal warum in Google Webmastertools und Analytics die Keywords und die Dichte aufgezählt werden. Google und Co. könnte sich so viel Serverlast und Plattenplatz sparen, wenn sie es weg lassen würden. ;-)

    Was die Handarbeit an geht ist die „meta description“ die dritt wichtigste Stelle. Doch geh ich da jetzt mal nicht näher drauf ein, sonst wird es noch ein Aufsatz.

    „und die meta description ist eindeutig SEO“ – JAIN
    Im Grunde genommen hast du, was die Heutige Zeit angeht natürlich weitgehend Recht, doch vergessen wir nicht, dass es die Meta Tags schon gab bevor es diese drei Buchstaben gab, bevor daraus eine Berufssparte wurde.

    Ich beschäftige mich mit dem Kram halt schon so lange und als ich anfing gab es diese Buchstaben noch nicht. Da hieß es noch „Helfen Sie den Suchmaschinen mit der richtigen Nutzung von Meta Angaben ihre Seite richtig einzuschätzen“. So ähnlich klang es.

    Wenn ich bei meiner morgendlichen Lektüre (Piwik und Co.) mal wieder auf einen Keyword Treffer stoße teil ich dir das gerne mit, ansonsten sprech mich ruhig noch mal darauf an.

    Nachdem ich es schon mal geschafft habe einen Bäckerei auf die erste Seite zu bekommen (mangelnder und unergiebiger Content) habe ich jetzt eine neue Herausforderung die mir fast noch unmöglicher erscheint und daher um so mehr reizt. Ein Freund von mir betreibt einen Online Shop … . Wenn ich es geschafft habe teil ich das gerne mit und da eigentlich alles geklappt hat was ich in der letzten Zeit angefasst habe bin ich recht zuversichtlich.

    Übrigens, dein neues Design gefällt mir richtig gut. Gratuliere.
    Wünschte ich wäre in der Hinsicht etwas begabter. Schluchts.

    Gruß Frank

  20. Kommentar Autor
    Michael
    Kommentar

    Hallo Monika,

    ich muss schon sagen, das ist wie immer ein guter Artikel und trifft den Nagel auf den Kopf. Denn viele vergessen die einfachsten Dinge vor einem Umzug, bzw. vor einer Veränderung.

    Es ist daher nützlich, sich eine To-Do-Liste zu machen – auf der man solche Sachen eben notiert und abhakt.
    Zum Beispiel wie:

    – Template ändern
    – Piwik / Analytics-Code einfügen
    – Manuelle Code-Änderungen durchführen
    – Vorschaubilder aktualisieren
    – Header neu anpassen

    Und so weiter und sofort… Auch die Linkstruktur sollte man überprüfen und immer wieder gerne vergessen: Plugins überprüfen, denn gerade Premiumthemes haben oftmals Funktionen, welche man bisher über Plugins geregelt hat. So kann man auf zusätzliche Plugins verzichten, entschlackt die Datenbank und sparrt Ressourcen.

    Beste Grüße :)
    Michael

  21. Kommentar Autor
    Trommelschlumpf
    Kommentar

    Schön geschrieben. Ich benutze allerdings gar kein SEO Plugin.
    Ich hab nur ein Plugin (um-)geschrieben um eine individuelle meta-Description (und unnötigerweise meta-Keywords) hinzufügen zu können.

  22. Kommentar Autor
    Marianne
    Kommentar

    Hallo Monika,
    ich habe heute durch Zufall Deine HP gefunden, oder sagen wir besser wegen der guten SEO. Die Seite, vor allem die Inhalte gefallen mir. Ich bin auch WordPress-Nutzer, komme aber manchmal nur langsam voran. Gibt es ein Plugin, welches gestattet einen Benutzer anzulegen, der gleichzeitig Redakteur und Contributer sein kann? Oder muss sich diese Person immer mit 2 verschiedenen Zugängen anmelden?
    Vielleicht wisst Ihr ja einen Lösung

    zum SEO : ich benutze SEO von Joost de Valk und finde es auch anwederfreundlich.

  23. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    grüß Dich Marianne
    versuch es mal mit dem „RoleManager“ Plugin, da könntest du eine Gruppe erstellen die de facto beides darf,
    => die Sinnhaftigkeit versteh ich zwar nicht ganz, aber macht nichts :-)

    und SEO macht hier kein Plugin, sondern wenn mein Kopf, :-) Danke für die Rückmeldung!

  24. Kommentar Autor
    Marianne
    Kommentar

    Hallo Monika,
    danke für den Tipp, ich werde den RoleManager einrichten und es versuchen. Der Sinn ist der: Ich habe eine HP für eine Grundschule erstellt und möchte nun einen Zugang für vorerst eine Person einrichten. (Redakteur und für den Kalnder der HP. Ansonsten müßte sich diese Person immer 2 mal einloggen. her mal die HP ==> nur zur Ansicht http://www.grundschule-triptis.de )

    Mit SEO hat das nichts zu tun, das habe ich nur geschrieben, weil die Vorgänger meiner Anfrage alle von SEO mehr oder weniger geschwärmt haben.
    also noch einen schönen Sonntag und danke für den Tipp
    Marianne

  25. Kommentar Autor
    Mike
    Kommentar

    Ja da stolpert man wohl am Anfang mal drüber. Einige Premium-Themes haben nicht mal eine Auto-Update Funktion, sodass man das Theme selbst beim kleinsten Releasewechsel erstmal austauschen muss mit dem Standard von WordPress. Danach das neue Theme installieren und wieder alles einstellen.
    Wenn man dann mal 20,30 solcher Installationen hat, dann nervt das etwas.
    Die händischen Änderungen, etwa in der style, header, footer etc. muss man dann auch immer wieder durchführen, also habe ich selbst für einfache Sachen ein Plugin installiert,sofern verfügbar. Eine eigene Liste der Änderungen, wie es etwa Michael vorschlägt, brauche ich daher auch nicht. Wenn man allerdings im Team arbeitet, dann sollte man auch die kleinsten Änderungen natürlich unbedingt transparent machen. Allerdings sollte man auch nicht zuviele Plugins installieren, aus Sicherheits-, als auch aus Performancegründen. Für die Performancefreaks hier noch ein Link zu einem interessanten Plugin, das Euch den Ressourcenverbrauch aller installierten Plugins auf Eurem WordPress anzeigt.

  26. Kommentar Autor
    Stan
    Kommentar

    Danke für diesen hilfreichen Artikel. Ich bin WordPress-Neuling und eben diesen Irrtümern augesessen. Jetzt nicht mehr :-)

    edit von Monika: ah! und darum verlinkte deine URL auf eine Seite, die jimbdo com im Quelltext hat :-)

  27. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    ah die bei wordpress.com, das ist ein Bloghoster. Stan :-) Viel Erfolg dir von Monika, die grad die Nachbarn aufgeweckt hat, weil sie so schallend Lachen musste …

  28. Kommentar Autor
    M. Wellach
    Kommentar

    Ich bin auch noch (!!!) Jimdonutzer, aber genau deswegen bin ich hier. Damit ich was lerne und der Umstieg auf WP einigermaßen glatt läuft, sobald mein Hoster-Vertrag ausläuft. Und wie es aussieht, habe ich noch viieel zu lernen. Dem Seo-Mythos, ein Plugin wäre die Alleinlösung, wäre ich aber nicht mehr aufgessen. Das ist immerhin schon mal ein Fortschritt :-)
    Übrigens habe ich gelesen, dass einige der SEO-Plugins je nach Einstellungen bei Google sogar zu Abstrafungen wegen Überoptimierungen führen können. – Natürlich nicht monokausal, aber bei neuen Seiten mit schnellem Linkaufbau soll das einer der Abstrafungsfaktoren gewesen sein. Eine Freundin von mir hat dazu ein Experiment gestartet und ihr Plugin (YOAST) deaktiviert, ohne weiteres Zutun sprang ihre Domain in den Serp in den nächsten 14 Tagen um 4 Seiten nach vorn. Das Ergebnis ersetzt natürlich keine empirische Studie, scheint aber dennoch ganz interessant.

  29. Kommentar Autor
    Michael
    Kommentar

    Hallo Monika,

    eigentlich bin ich über einen alten Artikel (WP als CMS nutzen) von Dir auf Deine Website gekommen. Interessante Betrachtungsweisen, sowohl in dem alten, wie auch in diesem Artikel. Beidem kann ich mich allerdings nicht so ganz anschließen.
    Der Sergej Müller (WPSEO) ist ein astreiner Programmierer, der nicht nur von seinen Plugins eine Ahnung hat, sondern auch über umfangreiches Wissen zum Thema SEO verfügt. Sein Plugin macht natürlich nur einfachste Einstellungen, aber die sind wenigstens so ausgelegt, dass sie stimmig sind und von einem Laien eingesetzt werden können. Man kann damit nicht sehr viel falsch machen, belässt man die Defaultwerte.
    Grundsätzlich hast Du absolut Recht, SEO ist was anderes als ein Plugin zu installieren.

    Was Frank weiter oben schreibt zu Keywords etc., möchte ich in Bezug auf Deinen Link zu Matt Cutts anmerken, dass man nicht immer alles so kaufen sollte, wie MC das sagt.
    Es gibt eine ganze Reihe Indizien und Beispiele, durch die seine Äußerungen häufig widerlegt werden können. Eine davon ist die Äußerung zu den Keywords. Eine andere zu duplicate content. Noch eine zu Page Speed und A/B-Tests.
    Die Liste wäre noch um viele Punkte zu ergänzen…
    Für Google stehen eindeutig die eigenen wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund.
    Da muss sich auch ein MC ab und zu was einfallen lassen, um die SEOs wieder auf einen neuen Pfad zu schicken.
    Geh mal mit Lynx (von Google selbst empfohlen) auf Deine Webseite, dann wirst Du feststellen, dass alles erst einmal als Text eingelesen wird. Ich bin der Auffassung, dass Keywords in keinem Fall schaden, im Gegenteil. Tests mit Einzelseiten und gleichbleibendem Linkbild haben mir das eindeutig bestätigt.
    Ich habe dazu ebenfalls mal einen Artikel geschrieben, der das Thema Google auch etwas kritischer betrachtet: Ist SEO ein geheimes Wunder?

    Ich wünsche Dir eine gute Zeit. Deinen Blog habe ich mir markiert und werde künftig mitlesen.

    Viele Grüße
    Michael

  30. Kommentar Autor
    Marc
    Kommentar

    Deine Ansicht zu den Plugins ist absolut richtig. Viele denken immer, wenn sie es in ihre functions Datei stecken „bremst“ es nicht die performance. Ist natürlich Quatsch, und wie du unter Punkt 2 schon erwähnt hast: wechselt man das Theme, ist das Zeugs weg…

  31. Kommentar Autor
    Yasmin
    Kommentar

    Das WP CMS wurde bei uns für ein größeres Projekt neu eingeführt und tut seinen Dienst einwandfrei. Allerdings erfordert die Bedienung einige Übung, was nicht allen auf Anhieb gelang. Dennoch: Vielen Dank für diesen Artikel, den ich an unsere Bearbeiter weitergeleitet habe!

  32. Kommentar Autor
    Lothar
    Kommentar

    Hallo Monika,
    ich bin durch Zufall auf Deine Website gestoßen. Eigentlich zähle ich mich, was WordPress betrifft, zu den Neulingen und kämpfe immer noch mit verschiedenen Problemen, die wahrscheinlich durch meine mangelnde Erfahrung zustande kommen.
    Aktuell habe ich die Schwierigkeit, bei einem neuen Projekt die Impressum-Seite in die Menü-Struktur einzubinden. Wahrscheinlich ist es nur irgendwo ein Mausklick. Auf der Suche nach Hilfe für dieses Problem, bin ich auf Deiner Seite gelandet und habe gleich einige andere interessante Dinge darauf gefunden. Zum Beispiel gehörte ich auch zu denen, die dachten, es sei ganz einfach, ein Theme zu wechseln und hatte das auch als Nächstes vor. Zum Glück habe ich rechtzeitig Deinen Artikel gelesen und werde wohl die Finger davon lassen.

    Ich glaube, dass ich Deine Website noch öfters besuchen werde.

  33. Kommentar Autor
    Gordon
    Kommentar

    Hallo Monika.

    Sehr schöner Artikel. Musste beim 3. Irrtum sogar ein wenig schmunzeln. :) Leider ist es so. Ich hab ein Plugin installiert und nun wird alles gut. SEO ist Arbeit und kein Plugin. Ein Plugin ist ein Werkzeug das bei der Arbeit hilft. Aber Arbeit ist nicht so gern gesehen. *hust* :)

    Liebe Grüße
    Gordon