BuddyPress – WP Community – WPMU – EU mag keine Kekse mehr

Unsere Daten werden aufgrund diverser Gesetze auf Vorrat gesammelt, einfach so an andere Kontinente geschickt. Man überlegt, ob man uns am Flughafen nicht nackt der Welt präsentieren mag, aber um die Cookies macht sich die EU Sorgen. Der tschechische EU Ratspräsident mag Cookies double opt in pflichtig machen.

Der tschechische Vorschlag würde in der dem BVDW vorliegenden Form entweder eine aktive, vorherige Zustimmung des Nutzers zur Verwendung von Cookies durch einen Diensteanbieter oder aber jeweils gesonderte Pop-up-Fenster erforderlich machen, über die bei jedem Aufruf einer neuen Website durch den Nutzer dessen Zustimmung zum Einsatz von Steuerungs-Cookies einzuholen wäre,..

digitale Wirtschaft

Cookies sind kleine Textdateien, die Dinge sammeln – und erleichtern.

mehr Erklärung bei Wikipedia.

Stell Dir vor Du bist in Deinem WP eingeloggt und bei jedem Klick den Du machst musst Du das Cookie bestätigen, dass Deine LogIn Daten gespeichert hat.

Stell Dir vor Du magst eine tolle Community mit BuddyPress erstellen und müßtest vorher im europäischen Raum pop ups einbauen, damit es der neuen geplanten Cookie Reform der EU standhält –

Dies ist nicht mehr zum Lachen, die online Shops im EU Raum hätten massive Nachteile, Communities würden zum Nervenfaktor schlechthin.

Ich kann nicht mehr als INFO weitergeben und ersuchen dies ebenfalls zu tun – dies ist -irgendwie ver-rückt – nicht mehr am Platz seiend.

Cookie Verwaltung im Browser

Bei jedem modernen Browser kann man die Cookies verwalten – man kann bei jedem modernen Browser die Cookies beim Zumachen des Browsers löschen. Dies ist den EU Ratsherren zuwenig, vermutlich auch den EU Ratsfrauen. Jedes, wirklich jedes Cookie sollte vorher ein double opt in haben!

Geld verdienen -online Shops- Affiliate- Adsense

An alle, die ihre Blogs monetarisieren–Google Adsense wird zur Farce – an alle die bei Google Adwords schalten – ihr gebt dann euer Geld umsonst aus – welcher Besucher klickt Werbung an, wenn er jedes Cookie bestätigen muss.

An alle die mit Amazon verdienen, nimmt der User das Cookie nicht an, ist euer %Anteil am Gewinn wetg- Affiliate sowieso.

Was man tun kann

Ich vermut sich dem Protest der Internet Wirtschaft anschließen – und öffentlichen Druck machen.

Sicher bin ich mir dann auch nicht mehr, ob man WordPress,BuddyPress dann so einfach auch noch nutzen darf in der EU – das ist kein Horroszenario das ist nur logisch weitergedacht.

Links zum Thema:

Weitersagen, eigene Gedanken machen wäre wunderbar …

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6 Beiträge zu “BuddyPress – WP Community – WPMU – EU mag keine Kekse mehr

  1. Kommentar Autor
    Poncho
    Kommentar

    Quark, man müsste wohl nicht bei jedem einzelnen Zugrif zustimmen – im Zitat selbst wird doch von einer generellen Zustimmung gesprochen? Nicht immer auf die Züge aufspringen, die der Spiegel absetzt – ebenfalls via Rivva und etwas differenzierter:

    Spon betreibt Datenschutz Schuld ist die böse EU

    (edit ich habe den Link nur als Link dargestellt, damit er besser anklickbar ist) lg

  2. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    Grüß Dich Poncho

    meine 1. Quelle war garantiert nicht Spon und von dort stammt auch nicht mein Zitat, sondern die der Bundesverband der digitalen Wirtschaft – ob man es wirklich so verstehen kann wie der um Neutralität sich bemühende Datenschutbeauftragte, den ich vermutlich nicht so beauftragt habe ;) ist eine andere Frage..

    (offtopic)
    (hier stimmt was nicht im Design) .. ich geh mal reparieren.

  3. Ping EU gegen das Internet « Ambitioniert’s Weblog

  4. Kommentar Autor
    Karsten Meier
    Kommentar

    Na ja, Missbrauch von Daten ist ein Problem, und ich finde es gut das man sich darum kümmert. Habe aktuell in meine Cookieliste geschaut, und eine Cookie von additon hat z.B. ein Verfallsdatum von 2025 gesetzt. Die schalten nun auf vielen Webseiten Anzeigen. Wenn ich die Cookiespeicherung zulassen würde, könnten die ein Profil über meine persönlichen Interessen über sechzehn Jahre zusammenstellen! Wozu will eine Firma wissen, was ich vor 16 Jahren im Netz gemacht habe? Bei solcher dreisten Datensammelwut darf man sich nicht wundern, dass die Gegenwehr über das Ziel hinausschießt.

    Der BVDW beziehungweise einige seiner seine Mitgliedsunternehmen möchten aber am liebsten, das alles beim alten bleibt. Ist so schön bequem, wenn man Cookies, Referers, Javascript-schnipsel, iframes, Userdaten, etc kreuz und quer zwischen verschiedenen Dienstleistern austauscht.

    Das der Entwurf teilweise noch unrealistisch ist, beunruhigt mich weniger als die Gegenwehr der Lobbyisten: „….die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Internetwirtschaft in Gefahr.“

    So lange man eine Webseite nur besucht, braucht man technisch nicht unbedingt Cookies. Wenn man sich einloggt, einen Kommentar schreibt, etc, dann kann auch ein Hinweis auf das Cookie setzen erfolgen. Wenn die EU das tatsächlich durchsetzt, dann würde auch WordPress dementsprechend angepasst werden. Einige Dienste würde man wieder auf seinen eigenen Server laufen lassen. Ja, einige Leute werden etwas Gehirnschmalz investieren müssen. Müssen wir in Deutschland davor Angst haben?

  5. Kommentar Autor
    Michael Oeser
    Kommentar

    Einfacher und wahrscheinlich effizienter wäre es, wenn Browser standardmäßig so eingestellt wären, dass die Cookies automatisch beim Schließen des Browsers gelöscht werden.

    Für uns, die sich in der Materie auskennen ist diese Einstellung im Browser einfach zu machen, aber der „normale“ User wird damit technisch bereits überfordert bzw. kennt die Möglichkeit nicht mal. Wäre es Standard, wäre eigentlich alles gut, oder?

    Mich nerven datensammelwütige Anbieter mindestens ebenso, wie paranoide Datenschützer.

  6. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    stimmt Michael mich nerven auch beide gleichermaßen -andererseits mag ich mich nicht ständig wo neu anmelden müssen, – aber wer weiß.. Paradox find ich nur, dass welche,die selbst sammeln , dass sich die Server biegen sowas dann wollen ;-)