Als ich früher durch das Internet gesurft bin ist mir Werbung eher negativ aufgefallen. Nervige und nicht sonderlich seriös wirkende Banner haben mich eher abgeschreckt, als das ich die Firma, oder das beworbenen Produkt mir gemerkt hätte. Nachdem ich allerdings ein Marketing Praktikum gemacht habe, hat sich diese Einstellung extrem verändert. Hier lernte ich die Vorzüge und Methoden kennen, mit dem Website ihre Community vergrößern, oder ihr Angebot an den Kunden bringen wollen. Hierbei spielen Banner zwar eine große, aber dennoch nicht die einzige Hauptrolle. Neben der “Standard-Werbeform" Banner gibt es noch eine Vielzahl anderer wirkungsvoller Werbemittel.
Text- und Deeplinks beispielsweise werden benutzt, um vor allen in inhaltlichen Integrationen zu werben. Ein Deeplink, der auf einer Spieletestseite steht und zu demselben Artikel auf die Seite eines Spieleverkäufers verweist ist erstens extrem wirksam und zweitens sehr seriös, was natürlich bei den Usern gut ankommt. Auch kann man allgemeine Angebote sehr gut über solche Werbemittel anbieten.
Weiter hat Newsletterwerbung den Vorteil die User direkt und persönlich anzusprechen. Hier gibt es die Unterscheidung zwischen featured (keine Einzelintegration) und standalone Newsletter. Dabei muss man allerdings beachten, dass viele Abonnenten der Newsletter diese gar nicht wollen und sie sich nicht durchlesen.
Wenn man nach einem solchen Praktikum auf den verschiedenen Websites surft erkennt man immer öfter gute und aber auch schlechte Werbung. Allein aus diesem Grund hat sich für mich das Praktikum gelohnt.
Kevin Schmidt
kevin.schmidt{ät}hitflip{dot}de
Xchar Mitarbeiter
03.09.07 um 15:34Mit BWL wollte ich nie etwas zu tun haben. Die kalte und nüchterne Welt der Finanzen war mir als Geisteswissenschaftler stets fremd, wenn nicht sogar unangenehm. Nachdem ich mein Gehirn viele Semester lang mit philosophisch-lyrischem Balsam eingerieben hatte, konnte ich mir nicht wirklich vorstellen bei Xchar im Online-Marketing zu arbeiten.
Aber man darf heutzutage natürlich keine Fortbildungsmaßnahme auslassen. Darum habe ich das Praktikum bei den Jungs von Xchar trotz besserer Angebote nicht ausgeschlagen. Ich hatte einfach große Lust darauf, in den Reihen gleichgesinnter WoW-Zocker in einer lockeren Atmosphäre zu arbeiten. Als SEO (Search Engine Optimizer) sehe ich Suchmaschinen wie Google mittlerweile mit anderen Augen. Ich hatte ja keinen Schimmer, dass sich jedes Mal, wenn ich ein Wort “google” ein derartiger Konkurrenzkampf vor meinen Augen abspielt. Es ist hoch interessant zu lernen, wie man bei Google eine gute Platzierung erreicht – denn wenn die eigene Homepage bei Eingabe eines relevanten Suchbegriffs nicht auf der ersten Googleseite möglichst weit oben erscheint, wird man von den Usern einfach nie gefunden.
Aber auch das Keywordmarketing mit Google Adwords macht viel Spaß. Beim Schreiben der kleinen Anzeigentexte kann man sich kreativ austoben und den ein oder anderen psychologischen Trick einsetzen. Auch hier war es überraschend zu sehen, dass Google im Grunde auch eine große Reklametafel ist, auf der man Platz einkaufen kann. Eine billige und effiziente Methode zu werben.
Da ich bei Xchar auch andere Sachen wie, Artikel oder PR-Mitteilungen schreiben, mache, läßt es sich mit dem einst ungeliebten Kind der BWL gut leben. Im Gegenteil es ist eben doch ganz interessant. Vielleicht auch dewegen, weil im Grunde doch alle Wissenschaften miteinander verwandt sind. Es geht immer um Menschen. Deswegen gefällt mir das Konzept von Xchar auch so gut: Süchtige WoW-Gamer werden auf Grundlage ihres gemeinsamen Hobbies zusammengeführt und “resozialisiert.”