Geschichte des Osterhasen – Oster Brauchtum – rund um Ostern

Wieso bringt der Osterhase bunt bemalte Eier. Wieso werden diese versteckt und wann ist Ostern immer? Geschichte des Osterhasens, der roten Eier und der Göttin Ostara. Osterhase als Bote des Aufschwunges und überlebens nach einem harten Winter. Wichtiges zum Osterhasen – Brauchtum, Gedanken dahinter. Der Ursprung des christl. Festes auch für Nicht-Christen erklärt.

In einem sehr alten Artikel zum Thema Traditionen wird der Osterhase erwähnt,genauer die Geschichte des Osterhasen. Dort ist diese Geschichte des Hasens, der zu Ostern Eier und Geschenke bringt erwähnt. Und hier erzähle ich wieso all dies so ist wie es ist.

Dies ist keine Geschichte für Kinder, sondern Hintergrundwissen für die Eltern, die dann selber erzählen können wieso der Osterhase Eier bringt und wieso diese Eier bunt bemalt sind.

Die Geschichte des Osterhasens und den bunten Eiern

Dies alles entstand in einer Zeit als es weder Fertigpizzas, tiefgekühlt noch Banküberweisungen, noch Geldverkehr gab.

Die Menschen hatten im Winter kaum frische Nahrungsmittel, die Nahrung an sich war knapp. Dauerte der Winter sehr lang, sind viele an Hunger gestorben damals. Tiefkühltruhen und so weiter gab es nicht. Waren einfach noch nicht erfunden. Nicht alles konnte man einwecken oder einsuren.

Der Hase hat sehr sehr bald im Frühjahr die ersten Jungen. Kinder zu haben galt immer schon als fruchtbar, als Zeichen dafür, dass das Leben weitergeht. Die Not hatte also ein Ende, wenn die ersten Hasenbabies herumhopsten.

Hühner haben auch die Eigenschaft in kargen Zeiten des Futtermangels keine Eier zu legen. Die ersten Eier im Frühjahr waren kostbar, ebenfalls Zeichen das Leben geht weiter.

So wurden der Hase und die Eier Zeichen des Wohlstands, des Aufblühens. So nach dem Motto: Jetzt geht es uns allen bald wieder gut.

Die Germanen hatten viele Götter, eine davon war die Ostara, eine Fruchtbarkeitsgöttin und die bekam den Hasen aus oben erwähnte Gründen zugeschrieben. So wurde der Hase der Ostara zum heiligen Tier.

» Mehr Information zu diesem Teil der Geschichte des Osterhasens oder besser Osterfuchs gibt es hier in diesem Buch. Lesenswert für alle, die die Geschichten hinter den Geschichten auch wissen möchten.

Ostern kommt von Osten, also von dort wo die Sonne aufgeht. Sonne ist ja auch ein Zeichen für Leben.

Die christliche Religion nahm viele heidnische Bräuche auf und deutete sie um. Dies war immer so, kam wo eine neue Religion nutzte sie vorhandenes für sich aus.

Christen glauben an die Auferstehung des Jesus von Nazareth und dass diese neues Leben ermöglicht. Daher war es nur logisch, dieses Ereignis zu einem Zeitpunkt zu feiern wo die Natur neues Leben zeigt. Im Frühling.

Dazu kommt noch, dass im mittelhochdeutschen – eine Vorgängersprache – Ostern sowas wie “Urständ” Auferstehung bedeutet.

Die Frühjahrssonnwende und Ostern

Seit dem gregorianischen Kalender wird das christliche Osterfest – mitsamt den Osterhasen- am 1. Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert.

Von dem Datum werden 40 Tage zurückgerechnet und dies ist dann der Aschermittwoch und dies ergibt dann das Datum für den Faschingsdienstag und Rosenmontag.

Die christliche Osterzeit selber dauert 50 Tage bis Pfingsten. Die 40 Tage von Aschermittwoch an bis Gründonnerstag sind die Fastenzeit.
Gründonnerstag bis Karsamstag, die sogenannten Kartage.

Dies alles erklärt bereits ein bisschen wieso denn der Osterhase grade Eier bringt und die auch noch buntbemalt sind.

Heute müssen die Leute beim Finanzamt ihre Steuern zahlen. Früher war dies unterschiedlich geregelt, aber oft gab es die Regel des Zehent. Also der zehnte Teil der Ernte etc. musste als Steuer abgeliefert werden. Eier waren die wertvollste Art der Steuer. Darum war auch Essen, das aus Eiern zubereitet wurde immer eine Kostbarkeit, die sich nur die Reichen leisten konnten.

Kostbarkeiten hatten immer schon eine bestimmte Farbe. Da die Menschen damals auch nicht allzuviele Farben herstellen konnten. Wurden die kostbaren Eier früher rot gefärbt.

Es gibt Berichte aus Ägypten, die mehr als 5tausend Jahre alt sind. Und dort steht auch schon was vom Essen buntbemalter Eier.

österliche Eierpecken

Damit einmal im Jahr auch die Armen ein Chance auf Eier haben – so sagt man – wurde das österliche Eierpecken erfunden.

Hartgekochte Eier werden aufeinander geschlagen. Einmal Spitz auf Spitz, einmal Rund auf Rund. Geht dabei ein Ei kaputt gehörte es früher dem, der es zerschlug. Hat da jemand mit Gipseiern geschummelt, gab es sehr strenge Strafen damals.

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Osterhase und die bunten Eier

Geschichten ranken sich um die Geschichte des Osterhasen. Bereits im 17Jhdt sollte es ihn gegeben haben. Gute hundert Jahr ist er alt, der Osterhase. Noch nicht älter. Zumindest nicht in Österreich.

Kleine Hasenjunge sind allerliebst anzusehen. Man mag sie einfach nehmen und kuscheln. Eine Henne nicht, ein Küken ist für kleine Kinderhände zu zerbrechlich. Die Kuschelattacken eines dreijährigen übersteht ein Küken einfach nicht ohne Schaden.

So wurde einfach der liebliche Hase zum Osterhasen, der die Aufgabe hatte vor Ostern Eier bunt zu färben, zu verstecken und die Kinder durften sie dann suchen.

Etwas Verstecktes suchen zu dürfen ist für Kinder einfach eine große Freude. Das Siegeslächeln in ihren Gesichtern, wenn sie ein Nestchen entdeckten ist eine bleibende Erinnerung im Kopf jeder Eltern. So denke ich mir zumindest.

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Oster Brauchtum rund um den Osterhasen den bunten Eiern

Jede Gegend, ja oft jedes Tal hat ihr Osterbrauchtum. Osterfeuer, ein hoher Holzstoß wird abgebrannt und wenn er knapp herunten ist, springt man über das Feuer als Zeichen des Mutes.

Osterstriezel – ein Germteigebäck (Hefeteiggebäck). Das oft kunstvoll geflochten wurde und darin waren und sind bis heute noch bunte Eier.

Osterbäume – Osterbuschen Palmkätzchen werden mit ausgeblasenen, reich verzierten Eiern geschmückt.

Ratschen gehen Die Kirchenglocken schweigen von Gründonnerstag bis zur Osternacht. Damit die Leut aber dennoch wussten, wann es Zeit zum Beten war, wurde mit Ratschen die Zeit angezeigt. Armbanduhren sind nicht solange verbreitet. ;)

Wie ich den Osterhasen kenne ist der seit langem schon beschäftigt Eier bunt zu färben, damit die Kinder am Ostermorgen Osternesterl suchen können.

Damit die Verwandtschaft am Ostersonntag oder Ostermontag genug Ostereier zum Pecken hat und damit man bei Osterspaziergang die neue Frühlingsgarderobe herzeigen kann.

Und bei all den bunten Eiern, die es jetzt schon zu kaufen gibt, wird es Zeit, dass es Ostern wird. Damit dann in der christlichen Osterzeit jeder wieder fasten kann, um die Kilo der bunten Eier in der christlichen Fastenzeit wieder hinunter zubekommen…;)

War die Information hilfreich, freu ich mich übers Weitersagen, oder ein +1 danke!
Ein Kommentar zu "Geschichte des Osterhasen – Oster Brauchtum – rund um Ostern"
  1. Hallo,
    ich habe diesen Artikel gerne gelesen Besonders schön und interessant war es zu erfahren wie es zu der Eier- und Hasenstory gekommen ist. Das Ableiten aus dem Brauchtum finde ich toll, denn dieses ganze Osterfest von der kirchlichen Seite her finde ich schwierig den Kindern zu erklären. Denn ich glaube nicht dran. Ganz rausziehen ist fast unmöglich in unser Zeit. Und ich finde es schon wichtig, dass ich den Kindern etwas darüber erzählen kann. Jetzt weiss ich ein Stück mehr darüber und bin ganz dankbar dafür. So, und jetzt kann ich endlich unser ganz eigenes Osterfest feiern. Danke für den schönen Text.
    Gruss Jasmin

2 Pings zu "Geschichte des Osterhasen – Oster Brauchtum – rund um Ostern"
  1. Ostern und die Geschichte des Osterhasen « Monika’s Gedanken
    [...] Geschichte des Osterhasen. Verfasst von monika Abgelegt in erfreuliches [...]
  2. Frohe Ostern, all denen, die dies feiern
    [...] Eier bringt und wieso genau zum 1. Frühlingsmond, dem empfehle ich meinen Artikel hier: die Geschichte des Osterhasen. Ich ...