5 Rollen für 1 User in WordPress – User Management die Grundlagen

User Rollen in WordPress
User Rollen in WordPress

Ob man WordPress als Redaktionssystem mit vielen Autoren einsetzt oder ob man auch nur erlauben mag, dass sich Leute registrieren und man somit eine kleine oder größere Community rund um sein Blog haben mag, man muss sich mit den Userberechtigungen auseinandersetzen. WordPress bietet von sich aus bereits 5 User Rollen. Und diese zu verstehen ist die Grundlage für mehr.

Daher bringe ich hier in absoluter Kurzfassung Erklärungen zu den 5 User Rollen, damit es sich leichter einprägt. :)

Update 2012

weil ich ganz oft via E-Mail gefragt werde,ob man sich diesen Artikel auch ausdrucken darf und so…

ergänze ich um eine riesengroße INFOGrafik und um eine .pdf Ausgabe, die dies alles auf 3 Seiten herzeigt Sprunglink zur INFOGrafik und dem .pdf Dokument.



Subscriber – der Teilnehmer/der Abonnent

Subscriber User Rollen in WordPress
Subscriber User Rollen in WordPress

Kurz: der /die UmschmeichelteR.

Ist man als Subscriber /TeilnehmerIn eingeloggt, kann man kommentieren ohne Dateneingabe. Hat ein eigenes Profil und darf dies editieren.



Contributor – MitarbeiterIN / MitwirkendeR

Contributor User Rollen in WordPress
Contributor User Rollen in WordPress

Kurz: Darf arbeiten hat aber keine Rechte. ;) Artikel schreiben ja, veröffentlichen nein.

Artikel der Rolle MitarbeiterIn werden als draft/Konzeptvorlage oder pending review/zur Überprüfung gespeichert.
MitarbeiterInnen können nicht veröffentlichen. Dürfen ihre eigenen Artikel editieren/ändern, sehen die Titel der anderen Artikel.



Author – Autor / AutorIn, genießt viel Vertrauen

Author /AutorIn, viel Vertrauen
Author /AutorIn, viel Vertrauen

Kurz: Darf mitarbeiten und hat Dein Vertrauen.
Die Rolle AutorIn kann eigene Artikel als draft/Konzeptvorlage und als pending review/zur Überprüfung speichern und darf veröffentlichen und die eigenen Artikel editieren. Vertrauen ist hier angesagt.



Editor – MitherausgeberIn / RedakteurIn

 Editor oder MitherausgeberIN auch RedakteurIN
Editor oder MitherausgeberIN auch RedakteurIN

Kurz: Darf mitarbeiten und mitbestimmen, genießt Dein großes Vertrauen.
Die Rolle „Editor“ kann schreiben, die eigenen und die Artikel der anderen verändern /editieren und veröffentlichen.

Editor /MitherausgeberIN darf auch statische Seiten erstellen, editieren und veröffentlichen.



Administrator – der Verwalter / Schlüssel für alles Habender

AdministratorIN Chefin oder Chef
AdministratorIN Chefin oder Chef

Kurz: Chefposition. Kann alles, darf alles, sogar alles löschen und vernichten.

Tipps zu den 5 User Rollen für 1 User bei WordPress

  1. Im Admincenter==> Einstellungen==>Allgemein kannst Du die Standard Rolle eines neu registrierten Users bestimmen. Egal wie umständlich es sein mag. Aus Sicherheitsgründen nie mehr als „Subscriber“ dort einstellen.
  2. Als Blogbesitzer mindestens 2 Accounts haben und wenn es irgend geht nie als AdministratorIN täglich einloggen.
  3. Brauchst Du mal fremde Hilfe – zb via forum.wpde.org oder von mir dann wirst Du wohl oder übel Adminrechte vergeben müssen.
    Lege dafür einen neuen Account an, vergib Adminrechte und nach der Hilfe lösche diesen User wieder.

Adminpasswort sollte mindestens alle 6 Wochen geändert werden.

Download und Aufhebe- Weitergabe Möglichkeiten

texto_de-5-rollen-1-user-wordpress

Das 3seitige .pdf Dokument 5 Rollen für 1 User in WordPress


Für mich
Erstveröffentlichung am 02. November 2009 18:25

Stay tuned, bleib am Ball – :-)
34

34 Beiträge zu “5 Rollen für 1 User in WordPress – User Management die Grundlagen

  1. Kommentar Autor
    Ostheimer
    Kommentar

    Super Übersicht – wir gleich mal getwittert – optisch schön mit den Grafiken – wir 100% oft verlinkt werden!

    LG,
    Andreas

  2. Kommentar Autor
    Dieter
    Kommentar

    Sehr schön erklärt. Danke!
    Muss allerdings gestehen, dass ich bisher nur einen 1 User mit einer Rolle (Administrator) in meinen Blogs habe.
    Vielleicht leg ich mir jetzt doch noch eine Rolle Author zu.

    Eine Rolle Subscriber für Dritte, sprich Kommentatoren, werde ich jedoch nicht einführen. Dass Risiko einer weiteren Sicherheitslücke, die jemand mit dieser Rolle ausnutzen kann, ist es mir einfach nicht wert.

  3. Ping WordPress – User Management * CineastenBlog

  4. Kommentar Autor
    Putzlowitsch
    Kommentar

    Vielleicht noch eine kleine Ergänzung. Im Unterschied zu Autoren (Author) dürfen Redakteure (Editor) auch statische Seiten erstellen, bearbeiten und veröffentlichen.

  5. Kommentar Autor
    bee
    Kommentar

    Sehr schön erklärt und übersichtlich. Hab bisher nie gecheckt, wofür die Rollen alle gut sind… danke!

  6. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    Schreib ich doch gleich dazu – habe das wahrlich veralzheimert ;)

    und Danke bisher für die netten Rückmeldungen -freut mich, wenn das Erklären klappte

  7. Kommentar Autor
    Frank
    Kommentar

    Danke für die übersichtliche Auflistung. Ich bin schon auf die Erfahrungen mit den User Role Plugins gespannt, denn ich bastel gerade mit WordPress ein Presseportal und bin erstaunt, wie gut das bisher alles mitbringt was ich brauche.

  8. Kommentar Autor
    itsywebhosting (itsy webhosting)
    Kommentar

    UserManagement für WordPress.Wer hat welche Rechte und was kann damit gemacht werden:

  9. Ping » LINKLOAD vom 03.11.2009 [UPLOAD Blog]

  10. Kommentar Autor
    tigerkater
    Kommentar

    herzlichen dank für die auflistung, sie ist sehr hilfreich.

    eine frage noch zu deinen tipps: du schreibst man solle sich nicht täglich als adminisitrator einloggen. auch als blogbesitzer? und wenn ja, warum?

    danke dir und grüsse

  11. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    Hi tigerkater
    loggst Du Dich täglich wo ein, hast Du ziemlich sicher dieses Passwort gespeichert – Cookies, der Browser etc- somit ist es immer leichter an das Passwort zu kommen. ;)

    Und loggst Du Dich nicht täglich als Admin ein – wirst Du Dir den Klick auf die automatischen Updates gut überlegen, weil viel bewusster – als wenn Du spätnachts noch ein *hach Update schnell geklickt* machst und dann kommt meist Murphey auf Besuch.

    lg

  12. Kommentar Autor
    Thomas
    Kommentar

    Das ist hilfreich, vielen Dank. Sie deuten allerdings an, dass die User-Rollen doch noch „komplexer“ sind. Hat jemand einen Link zu einer verständlichen, weiter führenden Erklärung?
    Vielen Dank!

  13. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    Hallo Thomas,
    nein die User Rollen sind nicht komplexer,
    aber es gibt Plugins dazu und die Erklärungen und Erfahrungen zu diesen kommen von mir nach und nach

    und hier auf Texto gilt das internet-kulturelle Du für mich ;)
    lg

  14. Kommentar Autor
    filontheroad (Fil on the road)
    Kommentar

    RT @monikats: ich muss bloß testen #twitterplugin LESENSWERT

  15. Kommentar Autor
    Tobias
    Kommentar

    Die Bilder sind wirklich sehr „sprechend“. Eine sehr gute Übersicht.

  16. Kommentar Autor
    Niko
    Kommentar

    Vielen Dank für diese super Übersicht. Hat mir sehr geholfen.

  17. Kommentar Autor
    Michael Schmid
    Kommentar

    was ich noch vermisse ist eine Funktion, in der ich verschiedene Bereiche sperren oder nur für einen user zugänglich machen kann. Bei einem befreundeten Blog hat mal ein Praktikant einiges zerschossen…….

  18. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    Hallo Michael
    da gibts diverse Plugins dafür..je nachdem was Du alles sperren etc magst

  19. Kommentar Autor
    Thomas
    Kommentar

    Danke für das Kurztutorial. Obwohl schon seit langem WordPress-Nutzer habe ich jetzt erst gelernt dass ich nicht für jede Rolle einene eigenen User anlegen muss, sondern z.B. auch mit dem „Nickname“ des Users arbeiten kann. Für viele Zwecke (z.B. eigene Kommentare) reicht dann oft einfach eine Umbenennung von diesem.

  20. Kommentar Autor
    Andreas Zech
    Kommentar

    Super tolle Beschreibung. Einfacher geht es glaub ich auch nicht mehr.

    Frauen konnten immer schon guter erzählen und beschreiben ;-)

  21. Kommentar Autor
    Anna
    Kommentar

    Wie bekomme ich es hin, dass ich mehrer Felder individuell zu einem User hinzufügen kann. User A -Anschrift XY User B Anschrit abc
    z.B

    Anna

  22. Ping Das Wordpress-Kompendium (7 essentielle Schritte zur eigenen Wordpress-Webseite) | Digitale-Infoprodukte.de

  23. Kommentar Autor
    Thomas
    Kommentar

    Vielen Dank! Da sucht man sich manchmal dumm und dämlich und dann gibt es Artikel wie diesen und alle ist klar….

  24. Kommentar Autor
    Jens
    Kommentar

    Super Erklärung,

    aber es zeigt auch einen deutlichen Schwachpunkt von WordPress. Die Rechte zu statischen Seiten können nicht ausreichend differenziert graduiert werden im Gegensatz zu den Artikel-Rechten.

    Wenn WP hier mit anderen CMS System gleichziehen will, muss nachgebessert werden an diesen Basis Funktionen, denke ich.

  25. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    das ist ein Irrtum,

    es gibt keine statischen Seiten bei einem CMS;
    sel bst bei Typo3 landen die in einer Datenbank – insofern ist dies wirklich eine Illusion :-)

    man braucht statische Seiten nicht in einem CMS – man kann wirklich alles anders managen, dann ist dies logischer und vorallem erzeugt man keine diffusen Vorstellungen von „static“ in einem datenbangestützten System

  26. Kommentar Autor
    Jens
    Kommentar

    Sorry, „statisch“ war natürlich nicht korrekt, gemeint waren „pages“ (die in der WordPress Dokumentation auch gerne mal als „static“ bezeichnet werden im Gegensatz zu „posts“).

    Ändert aber nichts an fehlenden Funktionen und vor allem Einstellmöglichkeiten im Rechte-Management ;-)

  27. Kommentar Autor
    Monika
    Kommentar

    ja ich weiß was Du meintest,

    man braucht sie nicht ;)

    90% aller Leut, die bei mir diese Seiten bestellten wollten nach 3 Wochen eine Übersicht der Unterseiten auf einer Hauptseite (=Kategorieübersicht die die Artikel zeigt;)

    wer zu „pages“ greift mag zu 99% deren Aussehen und das kann ich mit Artikel auch machen….

  28. Kommentar Autor
    Marc
    Kommentar

    Hi,

    hat auch nach all der Zeit nichts an seinem Charm und seiner Aktualität verloren. Mit die beste Übersicht zum Thema Nutzer und User in WordPress.

    Liebe Grüße

    Marc

  29. Kommentar Autor
    Frank
    Kommentar

    Danke Monika. Es ist mir echt peinlich, wie oft ich bei einem neuen Projekt User anlege und mich dann fragen muss: Äh, Autor oder Mitarbeiter, welche Rolle ist die Richtige. Zumal ich noch WordPress-Installationen habe mit völlig verschiedenen Bezeichnung. Da ist es mal der Herausgeber, mal der Redakteur, mal der Editor – ich werd wahnsinnig ;-)

  30. Kommentar Autor
    Olaf
    Kommentar

    Hi,

    danke, Deinen Artikel hast du sehr schön illustriert und supi erklärt.

    Jetzt habe sogar ich verstanden wie das mit dem Usermanagement in WordPress funktioniert.

    Die Erklärungen vom Hersteller kann man leider immer nur sehr bedingt lesen. Oft sind diese vollgestopft mit weiteren Fremdwörtern oder aber nur halb bis unvollständig erklärt.

    Das hast Du viel besser drauf.

    Bei mir bist Du jetzt Erklärbär des Jahres – danke.

    Liebe Grüße aus Berlin

  31. Kommentar Autor
    Ronny
    Kommentar

    Eine Super-Übersicht, tolle selbsterklärende Grafiken, was will man mehr.

    Und danke für die Infos. Jetzt weiß ich endlich, wie ich welchen Schreiber bei uns einstufen kann.

  32. Kommentar Autor
    Jennifer Schneider
    Kommentar

    Danke,
    die Übersicht ist wirklich gelungen und hilft ungemein beim Verständnis.
    Ich mag es wenn Dinge einfach erklärt werden, ein großes Lob an dich.
    Ich denke, wenn jeder diese Übersicht hätte, würde es nicht so viele falsche Zuweisungen geben.
    Auch dein Hinweis mit dem täglichen Admin-Login ist durchaus sinvoll und hast es auch schön umschrieben: „als wenn Du spätnachts noch ein *hach Update schnell geklickt* machst und dann kommt meist Murphey auf Besuch“
    Dies ist mir schon passiert!
    Also dieser Rat sollte ernst genommen werden!

  33. Ping Rund um den Blog: Sicherheit auf der WP – Seite | Christine Kiunke – Coaching und mehr

  34. Kommentar Autor
    Holger
    Kommentar

    Hallo,

    habe fogendes vor:

    Erstellung eines Blogs, in dem sich User als Mitarbeiter anmelden können, um eigene Beiträge verfassen zu können.

    Ist das mit WordPress möglich?

    Vielen Dank für Hilfe im Voraus!