Ob man WordPress als Redaktionssystem mit vielen Autoren einsetzt oder ob man auch nur erlauben mag, dass sich Leute registrieren und man somit eine kleine oder größere Community rund um sein Blog haben mag, man muss sich mit den Userberechtigungen auseinandersetzen. WordPress bietet von sich aus bereits 5 User Rollen. Und diese zu verstehen ist die Grundlage für mehr.
Daher bringe ich hier in absoluter Kurzfassung Erklärungen zu den 5 User Rollen, damit es sich leichter einprägt.
- Subscriber Abonnent

Subscriber – der Teilnehmer/der Abonnent
Kurz: der umschmeichelte Faule.
Ist man als Subscriber /Teilnehmer eingeloggt, kann man kommentieren ohne Dateneingabe. Hat ein eigenes Profil und darf dies editieren.
[Update 2011] dieses Plugin wird leider nicht mehr erneuert
Diese Profile kann man mit dem WordPress Plugin Alkivia.org WordPress Community wunderbar pimpen und toll präsentieren. Aber Achtung! – manches andere User Role Plugin verträgt sich nicht.
- Contributor Mitarbeiter

Contributor – der Mitarbeiter / der Mitwirkende
Kurz: Darf arbeiten hat aber keine Rechte.
Artikel schreiben ja, veröffentlichen nein.
Artikel eines Mitarbeiters werden als draft/Konzeptvorlage oder pending review/zur Überprüfung gespeichert.
Mitarbeiter können nicht veröffentlichen. Dürfen ihre eigenen Artikel editieren/ändern, sehen die Titel der anderen Artikel.
- Author Autor

Author – Autor / vertrauenswürdiger Autor
Kurz: Darf mitarbeiten und hat Dein Vertrauen.
Autoren können ihre Artikel als draft/Konzeptvorlage und als pending review/zur Überprüfung speichern und sie können veröffentlichen und ihre eigenen Artikel editieren. Vertrauen ist hier angesagt.
- Editor Mitherausgeber

Editor – Mitherausgeber / Redakteur
Kurz: Darf mitarbeiten und mitbestimmen, genießt Dein großes Vertrauen.
Ein Editor kann schreiben, seine und die Artikel der anderen verändern /editieren und veröffentlichen.
(danke an Putzlowitsch für die Ergänzung) Editor /Miterausgeber darf auch statische Seiten erstellen, editieren und veröffentlichen.
- Administrator Hausfrau Hausherr

Administrator – der Verwalter / Schlüssel für alles Habender
Kurz: Chefposition. Kann alles, darf alles, sogar alles löschen und vernichten.
Tipps zu den 5 User Rollen für 1 User bei WordPress
- Im Admincenter==> Einstellungen==>Allgemein kannst Du die Standard Rolle eines neu registrierten Users bestimmen. Egal wie umständlich es sein mag. Aus Sicherheitsgründen nie mehr als “Subscriber” dort einstellen.
- Als Blogbesitzer mindestens 2 Accounts haben und wenn es irgend geht nie als Administrator täglich einloggen.
- Brauchst Du mal fremde Hilfe – zb via forum.wordpress-deutschland.org, dann wirst Du wohl oder übel Adminrechte vergeben müssen.
Lege dafür einen neuen Account an, vergib Adminrechte und nach der Hilfe lösche diesen User wieder.
Passwort des Admins sollte mindestens alle 6 Wochen geändert werden.
Meine Erfahrungen mit all den User Role Plugins kommen nach und nach. Denn meist funktioniert eines davon herrlich, aber wehe man mag 2 oder mehr davon verwenden
Da schaffte es sogar ich mal mich auszusperren.

Ostheimer
02.11.09 um 21:16Super Übersicht – wir gleich mal getwittert – optisch schön mit den Grafiken – wir 100% oft verlinkt werden!
LG,
Andreas
Dieter
02.11.09 um 21:21Sehr schön erklärt. Danke!
Muss allerdings gestehen, dass ich bisher nur einen 1 User mit einer Rolle (Administrator) in meinen Blogs habe.
Vielleicht leg ich mir jetzt doch noch eine Rolle Author zu.
Eine Rolle Subscriber für Dritte, sprich Kommentatoren, werde ich jedoch nicht einführen. Dass Risiko einer weiteren Sicherheitslücke, die jemand mit dieser Rolle ausnutzen kann, ist es mir einfach nicht wert.
Putzlowitsch
03.11.09 um 12:14Vielleicht noch eine kleine Ergänzung. Im Unterschied zu Autoren (Author) dürfen Redakteure (Editor) auch statische Seiten erstellen, bearbeiten und veröffentlichen.
bee
03.11.09 um 13:17Sehr schön erklärt und übersichtlich. Hab bisher nie gecheckt, wofür die Rollen alle gut sind… danke!
texto
03.11.09 um 13:18Schreib ich doch gleich dazu – habe das wahrlich veralzheimert
und Danke bisher für die netten Rückmeldungen -freut mich, wenn das Erklären klappte
Frank
03.11.09 um 17:46Danke für die übersichtliche Auflistung. Ich bin schon auf die Erfahrungen mit den User Role Plugins gespannt, denn ich bastel gerade mit WordPress ein Presseportal und bin erstaunt, wie gut das bisher alles mitbringt was ich brauche.
tigerkater
04.11.09 um 11:05herzlichen dank für die auflistung, sie ist sehr hilfreich.
eine frage noch zu deinen tipps: du schreibst man solle sich nicht täglich als adminisitrator einloggen. auch als blogbesitzer? und wenn ja, warum?
danke dir und grüsse
texto
04.11.09 um 11:56Hi tigerkater
loggst Du Dich täglich wo ein, hast Du ziemlich sicher dieses Passwort gespeichert – Cookies, der Browser etc- somit ist es immer leichter an das Passwort zu kommen.
Und loggst Du Dich nicht täglich als Admin ein – wirst Du Dir den Klick auf die automatischen Updates gut überlegen, weil viel bewusster – als wenn Du spätnachts noch ein *hach Update schnell geklickt* machst und dann kommt meist Murphey auf Besuch.
lg
Thomas
05.11.09 um 10:10Das ist hilfreich, vielen Dank. Sie deuten allerdings an, dass die User-Rollen doch noch “komplexer” sind. Hat jemand einen Link zu einer verständlichen, weiter führenden Erklärung?
Vielen Dank!
texto
05.11.09 um 10:38Hallo Thomas,
nein die User Rollen sind nicht komplexer,
aber es gibt Plugins dazu und die Erklärungen und Erfahrungen zu diesen kommen von mir nach und nach
und hier auf Texto gilt das internet-kulturelle Du für mich
lg
Tobias
17.12.09 um 11:05Die Bilder sind wirklich sehr “sprechend”. Eine sehr gute Übersicht.
Niko
11.04.10 um 01:11Vielen Dank für diese super Übersicht. Hat mir sehr geholfen.
Michael Schmid
22.06.10 um 14:00was ich noch vermisse ist eine Funktion, in der ich verschiedene Bereiche sperren oder nur für einen user zugänglich machen kann. Bei einem befreundeten Blog hat mal ein Praktikant einiges zerschossen…….
texto
22.06.10 um 16:12Hallo Michael
da gibts diverse Plugins dafür..je nachdem was Du alles sperren etc magst
Thomas
14.07.10 um 15:37Danke für das Kurztutorial. Obwohl schon seit langem WordPress-Nutzer habe ich jetzt erst gelernt dass ich nicht für jede Rolle einene eigenen User anlegen muss, sondern z.B. auch mit dem “Nickname” des Users arbeiten kann. Für viele Zwecke (z.B. eigene Kommentare) reicht dann oft einfach eine Umbenennung von diesem.
Andreas Zech
24.07.10 um 18:14Super tolle Beschreibung. Einfacher geht es glaub ich auch nicht mehr.
Frauen konnten immer schon guter erzählen und beschreiben
Anna
28.10.10 um 21:35Wie bekomme ich es hin, dass ich mehrer Felder individuell zu einem User hinzufügen kann. User A -Anschrift XY User B Anschrit abc
z.B
Anna
Thomas
23.10.11 um 02:57Vielen Dank! Da sucht man sich manchmal dumm und dämlich und dann gibt es Artikel wie diesen und alle ist klar….
Jens
26.10.11 um 17:47Super Erklärung,
aber es zeigt auch einen deutlichen Schwachpunkt von WordPress. Die Rechte zu statischen Seiten können nicht ausreichend differenziert graduiert werden im Gegensatz zu den Artikel-Rechten.
Wenn WP hier mit anderen CMS System gleichziehen will, muss nachgebessert werden an diesen Basis Funktionen, denke ich.
texto
26.10.11 um 18:27das ist ein Irrtum,
es gibt keine statischen Seiten bei einem CMS;
sel bst bei Typo3 landen die in einer Datenbank – insofern ist dies wirklich eine Illusion
man braucht statische Seiten nicht in einem CMS – man kann wirklich alles anders managen, dann ist dies logischer und vorallem erzeugt man keine diffusen Vorstellungen von “static” in einem datenbangestützten System
Jens
26.10.11 um 23:15Sorry, “statisch” war natürlich nicht korrekt, gemeint waren “pages” (die in der WordPress Dokumentation auch gerne mal als “static” bezeichnet werden im Gegensatz zu “posts”).
Ändert aber nichts an fehlenden Funktionen und vor allem Einstellmöglichkeiten im Rechte-Management
texto
27.10.11 um 09:12ja ich weiß was Du meintest,
man braucht sie nicht
90% aller Leut, die bei mir diese Seiten bestellten wollten nach 3 Wochen eine Übersicht der Unterseiten auf einer Hauptseite (=Kategorieübersicht die die Artikel zeigt;)
wer zu “pages” greift mag zu 99% deren Aussehen und das kann ich mit Artikel auch machen….
Marc
10.01.12 um 01:22Hi,
hat auch nach all der Zeit nichts an seinem Charm und seiner Aktualität verloren. Mit die beste Übersicht zum Thema Nutzer und User in WordPress.
Liebe Grüße
Marc