Wordpress als Content Management System nutzen ist immer gefragter. In diesem Artikel geht es um grundsätzliche überlegungen zu diesem Vorhaben. Was bietet WordPress für die Nutzung als Content Management System bereits. Wozu braucht man ein CMS. Wofür benötigt man Zusatzfunktionen (Plugins), um aus WordPress ein flexibles CMS zu machen.
Welche technischen Anforderungen werden an den Administrator gestellt. Wo gibt es weitere Hilfe.
WordPress downloaden.
ich empfehle die deutsche Version und das deutsche Supportforum.
Was bietet WordPress für die Nutzung als Content Management System bereits.
Content Management System wird so definiert:
Ein Content Management System ist eine Software mit der Inhalte erstellt, verwaltet und publiziert werden unter strikter Trennung zwischen Inhalt und Layout.
Sieht man sich diese Definition an, so ist WordPress bereits ein CMS.
- Man kann mit WordPress ohne irgendeine Änderung ohne jede zusätzliche Funktion (Plugin) Inhalte erstellen, verwalten ( in Kategorien, nicht nur Beiträge, sondern auch die Links.) und veröffentlichen (publizieren) und es bietet die Trennung zwischen Inhalt und Layout. Das Layout wird in WordPress Theme genannt und ist nichts anderes als das Design der Website.
- Unter Design einer Website versteht man nicht nur die Farben und die verwendeten Bilder, ob dreispaltig, zweispaltig oder ganz anders, sondern auch die Features, die Navigation, die Suche, das Anzeigen von Kategorien usw..
- In WordPress besteht jedes Theme aus verschiedenen Templates, die unter Nutzung der sogenannten template tags ein extrem hohes Maß an individuellem Design erlauben.
- Standard in WordPress ist auch, dass man die Kommentar-, die Ping-, die Trackbackfunktion generell erlauben und pro Beitrag auch verbieten kann.
- Beiträge zeitversetzt veröffentlichen ist ebenfalls Standard.
Wozu braucht man ein CMS.
Erstmals um Inhalte einfach online zu stellen und einfach zu verwalten. Inhalte in einer Datenbank sind leichter gepflegt, als für jede Neuigkeit eine eigene HTML Seite zu erstellen oder vorhandene zu ändern.
Zweitens, weil auch so ein Laie Inhalte online stellen kann. Webdesigner nehmen gerne immer dann ein CMS, wenn der Kunde selber Inhalte verwalten mag.
Drittens, wenn das Projekt unterschiedlicher Benutzergruppen braucht. Die einen dürfen schreiben, aber nicht veröffentlichen, die anderen veröffentlichen, aber keine Kategorien erstellen, die dritten dürfen Kategorien erstellen aber keine Linkkategorien etc.
Man nennt dies Rechteverwaltung, Userverwaltung, Benutzerverwaltung und oft wird dies dann Redaktionssystem betitelt.
>> Es ist absolut nötig, sich vorher darüber Gedanken zu machen. Am besten aufschreiben, dies hilft immer die Gedanken zu ordnen. Unordnung in der Benutzerverwaltung kann manchmal auch bedeuten, dass man zum falschen CMS greift.
Wofür benötigt man Zusatzfunktionen (Plugins), um aus WordPress ein flexibles CMS zu machen.
Mein Disclaimer: Ich stelle hier eine subjektive Auswahl an Plugins vor. Wer andere kennt, bitte mir schreiben, damit ich ergänzen kann. Ich supporte jedoch kein Plugin.
Kurz nochmal zusammengefasst was sich viele unter einem CMS vorstellen:
- 1. Eine statische Hauptseite. [wozu die auch immer gut sein sollte]
- 2. Viele Benutzer mit unterschiedlichen Rechten.
- 3. Features werden mit Klick aktiv oder auch nicht.
- 4. Kopfbereich (header), Seitennavigation Links und Rechts einen Fußbereich (footer).
- 5. Benutzer schreiben über einen sogenannten What You See Is What You Get (WYSIWYG) Editor. [wieso auch immer ]
ad1. eine statische Hauptseite
edit im Jänner 2007: Mit WordPress 2.1* kann man im Admincenter ==>Einstellungen==>Lesen ganz einfach eine statische Seite erstellen!
WordPress bietet das Erstellen von statischen Seiten an. Wie daraus die Startseite wird unterstützen folgende Plugins:
- How to make a static page as your ‘home’ page ein Beitrag im englischen Supportforum vom user lawtai.
- Set Start Page von Arno Simon.
- Home Page Control von il filosofo.
ad2. Viele Benutzer mit unterschiedlichen Rechten.
- Rolemanager von David House und Owen Winkler.
- Category Access 0.6.0 für WP 2.0 und höher von David Coppit.
- Post Levels Umgang mit privaten Beiträgen auch in Feeds von Filipe Fortes.
- Post restriction von Jessi und Sören auch die Sörensens genannt. Der Artikel ist in Englisch, aber sie verstehen Deutsch sicher auch sehr gut.
All diese Plugins nutzen vorhandene Funktionen von WP.
In der Praxis sind mir folgende Userrechte Kombinationen aufgefallen, die WP nicht von sich aus kann.
- User darf Beiträge anderer editieren, aber nur aus seiner Kategorie.
- User darf Kategorien erstellen, aber nicht nachträglich editieren, schon gar nicht löschen.
- Trackbacks senden.
- Benutzerdefinierte Felder nutzen.
- Zeitstempel ändern.
Wer diesbezüglich Rechte oder unterschiedliche Rechte vergeben mag, muss sich selber was einfallen lassen und sei es nur einen Programmierer zu finden, der ihm das macht…
ad3. Features werden mit Klick aktiv oder auch nicht.
Zusatzfunktionen – Plugins werden in WordPress im Pluginmanager verwaltet. Per Klick aktiv oder deaktiviert. Außerdem ist ein Plugineditor integriert.
Darüberhinaus gibt es bereits Themes, die die sogenannte Widget Funktion für die Sidebar anbieten. Diese Funktion erlaubt auf einfache Art und Weise die Sidebar, somit die Navigation zu gestalten.
ad4. Kopfbereich (header), Seitennavigation Links und Rechts einen Fußbereich (footer).
Ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht Lüge,wenn ich behaupte, dass es mehr als tausend WordPress Themes bereits gibt.
- Theme Viewer mit Downloadmöglichkeit.
- Themebrowser für deutschsprachige und übersetzte WP Themes.
- Ein Theme ohne CSS für alle, die zwar CSS und HTML können, aber mit den template tags noch nicht so vertraut sind.
5. Benutzer schreiben über einen sogenannten What You See Is What You Get (WYSIWYG) Editor.
WordPress bietet so einen Editor. Dieser liefert wie fast alle dieser Editoren sehr oft “kreatives HTML“.
Ich persönlich bevorzuge die Nutzung der sogenannten Quicktags. Buttons hinter denen sich eine bestimmte Funktion versteckt. Die dazugehörige Datei habe ich aufgemotzt und so kann ich einfachste Textgestaltung meinen Schreibern anbieten. Text schreiben, markieren wo draufklicken sind die meisten User von Word gewohnt.
Welche technischen Anforderungen werden an den Administrator gestellt.
Im Prinzip keine. Jeder, der es sich zutraut kann es.
Im Prinzip jede erdenkliche. Jeder Webentwickler findet hier die perfekt vorbereitete Spielwiese, um weiter zu machen. Wäre WordPress nicht derart attraktiv für soviele Programmierer, gäbe es nicht diese Fülle an Plugins.
Das ist doch ein Widerspruch wird sich mancher denken. Nein ist es nicht. WordPress bietet sich so einfach an, dass es jeder nutzen kann, der sich die Nutzung zutraut. WordPress ist aber auch so konzipiert, dass es sehr einfach und lustvoll ist Ergänzungen zu machen.
Wo gibt es weitere Hilfe.
- Bei Vladimir Simovic, besser bekannt als Perun WP als CMS und 2.Teil.
- Die Netzspielwiese von Franziska Mälzer, die am Ende des Beitrages noch weitere Quellen nennt.
- Bei allen Plugin Autoren.
- Im deutschsprachigem Supportforum ebenfalls.
- Und natürlich hier auf texto.de
Dieser Artikel wurde am 28.12.05 erstmals veröffentlicht und am 26.08.06 das 1.Mal überarbeitet-Jänner 2007 Minimales Edit.
Sören
26.08.06 um 22:14Es heißt übrigens “Die Sörensens” und nicht “Die Sörens”. Bei Namen bin ich penibel
texto
26.08.06 um 22:29Hallo Sören
tut mir leid, war garantiert keine Absicht
ich geh gleich editieren
lg
Thomas
01.06.07 um 18:34Ich habe gerade mein erstes wordpress CMS theme fertiggestellt und wuerde gerne wissen was ihr davon haelt. Visuell ist es nichts besonderes, aber ich habe versucht, es so flexibel (einfach anzupassen und zu veraendern) zu gestalten, wie nur moeglich. Die wichtigsten template files enthalten Kommentare, die Aenderungen einfach machen. Und bevor ich’s vergesse: widgets funktionieren fuer diejenigen die WP version 2.1 oder 2.2 verwenden. Viel Spass.
texto
02.06.07 um 01:18Hi Thomas
ich empfehle Dir mache dafür im offiziellen WP Forum Deutschlands Werbung, stell es in den Theme Viewer ein, dann hast Du garantiert viel viel Aufmerksamkeit dafür
lg
Dittmar
13.11.07 um 18:19Kopf weg!
Bin neu im Webdesignbereich und von WP sehr beeindruckt, aber:
- warum rollen die schönen Headers immer nach oben weg, fürs Corporate Design (und den positiven längeren Eindruck) wäre es besser, sie immer zu sehen.
- warum sind die allermeisten Sidebars rechts bzw. rechts und links, aber selten nur links. Unsere Schreib- und Lesegewohnheit ist doch von links nach rechts und von oben nach unten. Der rechte Rand sollte doch frei bleiben für horizontales scrollen, der untere für vertikales scrollen.
Noch schöner wäre es, wenn das scrollen im Hauptfenster senkrecht möglich wäre und dabei ein Fußbereich stehen bliebe. Dann könnte auch hier eine scrollresistente Info stehen bleiben, z.B. ein permanenter Hinweis auf aktuelles.
Sind solche Features in WP nicht möglich?
Sorry, vielleicht ist da ja eine unbedarfte Anfängerfrage.
lg (nehme an, das heißt: liebe grüße)
gio
08.02.08 um 06:26@ Dittmar
In WP wie auch bei anderer Software ist so gut wie alles möglich. Ist zwar bei WordPress vergleichsweise bisschen schwieriger gewisse Sachen umzusetzen, aber letztlich wird das schon klappen.
Auch Deine angesprochenen WP Templates, also mit Sidebar links, gibt es massig. Einfach mal auf den Seiten umschauen, auf denen es WP Themes gibt.
paul
15.06.09 um 11:04Hallo,
ich habe bisher kaum Ahnung von WordPress-programierung, nutze wordpress nur als cms, nun bin ich auf der Suche nach einem Theme, das die Hauptnvaigation im unterem Bereich der Seite hat. Darüber soll der Content sein, kennt hier einer solch ein Theme?
texto
15.06.09 um 20:02Hi paul kenn ich nicht, ist aber keine Frage von WordPress , sondern vom html und dann css
tu sie einfach in den footer – lg
paul
15.07.09 um 21:48hallo texto,
danke für den tipp, demnächst ist das projekt online, dann werde ich hier bescheid geben. Ich habe sogar ein theme gefunden, dass die navigation unten hat.
grüße
Maik
22.07.09 um 02:05Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit WordPress und bin mit der ganzen Webtechnik noch nicht so vertraut, daher bin ich SUPER froh texto im Netz gefunden zu haben. Hier habe ich informative Beiträge gelesen, die mich mit neuen Fragestellungen konfrontieren und auf neue Ideen gebracht haben.
Mein Problem ist, das die Auswahl an CMS so gewaltig ist, das ich eine Ewigkeit brauche bis ich als Noob eine Art Gegenüberstellung der wichtigsten CMS erstellt habe. Will jetzt nicht meine Arbeit auf euch abwälzen, aber wäre das nicht ein Beitrag Wert “WordPress vs Joomla & Co”, oder so ähnlich halt… Beste Grüße
texto
22.07.09 um 14:22Maik ganz ehrlich ..niente;)
sie sind alle gut, aber I’m WP addicted
boris
23.07.09 um 09:59” Bei Vladimir Simovic, besser bekannt als Perun WP als CMS und 2.Teil. ”
Perun! Er scheint ja sehr berühmt zu sein!
Er ist auch ein toller Mensch, hat auch ein tolles Blog
blumenkin
08.09.09 um 22:36das problem hatte ich am anfang auch maik, jedoch kann man die ganzen cms systeme absolut nicht gegenüberstellen..
jedes hat vor un nachteile, man muss im vorfeld erwähgen was das projekt welches man realisieren möchte alles können bzw haben muss, erst dann kann man sich sicher sein das richtige cms zu wählen. bei open source ist das zumindest so habe ich die erfahrung gemacht.
Melanie
14.09.09 um 19:52Bin totale Anfängerin im Bloggen. Habe gerade das Problem, dass ich mein WordPress auch als Webseite nutzen möchte. Schaffe es aber nicht eine Unterseite einzurichten, die wie eine Webseite aggiert. Wenn ich weitere Unterkategorien einrichte, sind diese immer mit dem Beitragmodus zu sehen.
Weiß echt nicht mehr weiter. Vielleicht kann mir da jemand helfen?
Jörg
19.01.10 um 15:41Ich wollte mich der Meinung von Maik anschließen ……ein Vergleich von Joomla und WordPress fänd ich auch interessant…wobei ich zugeben muss Joomla addicted zu sein
. Wobei ich finde, dass es für WP oftmals die schöneren Templates gibt.
Ruprecht Helms - Software
07.03.10 um 18:28Ich kann mir vorstellen, dass die Bedienung mit WordPress einfacher ist, als wenn eine richtige CMS-Software wie Typo 3, Joomla und co. benutzt wird. Vermutlich einen großen Vorteil bietet WordPress gerade im Bereich SEO, da es entsprechende Plugins zur Verfügung stellt, die nur noch installiert und aktiviert werden müssen.
Viele, die beispielsweise Typo3 einem bieten achten gar nicht so darauf, dass eine Seite auch suchmaschinenoptimiert sein sollte und das Links wie …index?id=5 der Suchmaschine weniger sagen als “/07/03/Hand im Glück”.
Man muss halt abwägen, ob man mehr eine Seite erstellen möchte, die eine Feedbackfunktion für den Ersteller bietet, dann ist WordPress besser oder ob man nur Arbeit bei der Onlinestellung einer Website haben möchte, die sich verhältnismäßig wenig ändert und bei der man die man nicht manuell erstellen möchte.
Mario
28.07.10 um 13:23Ich bin mittlerweile von Joomla auf WordPress umgestiegen, weil die Bedienung von WP meiner Meinung nach für Kunden viel einfacher ist. Es hat alle Funktionen die ein CMS braucht.
Chris
19.09.10 um 11:14Hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung bietet WP mehr Vorteile als z.B. Joomla. Bis man bei Joomla mal alles so hat, wie mans braucht, alle Plugins zusammen hat (oder einfach nur SEF404 runtergeladen und eingerichtet hat) ist der WordPress Blog oder eben das WP CMS längst online. Ich kanns nur empfehlen, versucht es mal
Martin
25.09.10 um 19:00WordPress einmal mit der “Grundausstattung” an Plugins versehen (Contact Form, Social Media …) und es ist ein sehr gutes CMS. Mir persönlich wird das Angebot an Plugins teilweise sogar schon zuviel … da dauert es immer länger, bis man das geeignete gefunden hat. Wäre eine gute Hilfe für Anfänger, so eine Auflistung der “Plugin Grundaustattung”
Tierversand
13.11.10 um 14:40Hi, ich bin auch von Joomla auf WordPress umgestiegen da es um einiges einfacher ist und man es so schön Seo optimieren kann..
Als Theme nutze ich öfters die Flexx Themes.
LG
Leoni
04.01.11 um 01:44Hi, hab ständig das Problem, wenn ich ein Template für WordPress installiere, kann ich das Template nicht als CMS nutzen. Muss man ein extra CMS-Template für WordPress haben?
texto
04.01.11 um 12:49Leoni- WordPress ist ein CMS, was ist an den Templates das Du glaubst es nicht als solches nutzen zu können?
was macht denn für Dich ein CMS aus-ändere dies eben in den Themes -